Geschichte

Zürcher Kantonaler Radfahrer Verband    ZKRV  /  SRB Zürich / Zürich Cycling

Es ist immer schwierig, über etwas eine Geschichte zu schreiben, wenn man nicht von Anfang an dabei war. Ich versuche auf Grund von „alten“ Protokollbüchern und Delegierten-Versammlungs-Berichten, die aber leider nicht ganz vollständig vorhanden sind,  einige wichtige Daten unseres Verbandes und des Radsportes im Kanton Zürich und in der Schweiz zusammenzutragen.

1860 In der Schweiz wurde in Genf der erste Verein Gegründet. Es war der „VeloceClub de Genéve“.    Die ersten hölzernen Fahrräder tauchten langsam auf.

1868  In Paris wurde das erste Radrennen organisiert.

1878  Das erste Radrennen in der Schweiz wurde durchgeführt.

1881  In Basel wurde der erste Velo-Club der Deutschschweiz gegründet.

1883  In Brügg bei Biel wurde der SVB (Schweiz.Velozipedisten Verband) gegründet.

1892   In Zürich wurde die „Hardau“-Rennbahn eröffnet.

1893   Als erster Zürcher wurde J.Bindschedler Zentralpräsident im SVB.

1886  Fr.Gut, ebenfalls ein Zürcher löst J.Bindschedler ab.

1897  A.Gloor, schon wieder ein Zürcher wurde neuer Präsident.

1906  Der Zürcher A.Steiner-Sidler wurde neuer Verbandspräsident des SVB.

1908 Der SVB bekam einen neuen Namen   SRB (Schweiz.Radfahrer-Bund). J.Bindschedler aus Zürich wurde wieder Präsident.

1910 Willy Wichmann, ein weiterer Zürcher wurde Zentralpräsident.

1912 In Zürich – Oerlikon wird für den Bahnradsport eine offene Radrennbahn gebaut.

1912  Im 1911 wurde der ZKRV  (Zürcher Kantonal Radfahrer Verband)  gegründet und an der DV im  Januar 1912  bestätigt.

Am Anfang waren bereits 43 Sektionen Mitglied im Zürcher Kantonal Verband. Ende Jahr kamen nochmals 9 Sektionen dazu. Also bereits damals waren es 52 Sektionen in unserem Verband.  Der erste Präsident war J.Strassburger vom VC An der Sihl Zürich.

Der erste Kant. Radfahrertag fand in Männedorf statt, leider aber bei sehr schlechtem Wetter.  Das hatte zur Folge, dass es ein Defizit gab, um das gestritten wurde.  Das ging bis vor das Verbandsgericht vom Schweiz. Verband SRB.  Das fing ja gut an im noch neuen Kantonalverband.

1913  Viele sportliche Aktivitäten fanden statt.  Mannschaftsfahren über 50-km, Schulreigen, Kunstreigen, Radball und Ausfahrten wurden durchgeführt. Disziplin auf dem Rad und bei den Kleidern stand bei diesen Wettkämpfen natürlich im Vordergrund.

Das Verbandsvermögen betrug Fr. 279.18 von dem dann Fr. 262.65 auf der Kantonalbank angelegt wurde.

1914-1917  Der erste Weltkrieg war im Gange und trotzdem wurde zum Teil immer noch Radsport betrieben, allerdings sanken in vielen Sektionen die Mitgliederzahlen.

1918 Hermann Frey wurde neuer Präsident im ZKRV. Es waren nur noch 43 Sektionen im ZKRV. Der SRB-Jahresbeitrag beträgt Fr. 4.50.

1921    An der DV wurde anstelle von Hermann Frey der Sportkamerad R.Sutz aus Steinmaur als neuer Präsident gewählt.

1922    Das Verbandsvermögen war erstmals knapp über Fr. 1000.- angewachsen und es waren wieder etwa 50 Sektionen mit dabei.

1923    Bereits waren 57 Sektionen im Verband mit 4500 Mitglieder.

1927 Bei jetzt über Fr.2000.- Vermögen und 67 Mitglied-Sektionen wird der Verband immer noch von R.Sutz geleitet. Die sportlichen Aktivitäten waren immer etwa dieselben, Rennsport, Mannschaftsfahren, neu auch Quer, Reigenfahren und Radball.

1930    Der Schweizerische Verband SRB verkauft in Zürich seine Liegenschaft am Talacker für Fr.140`000.-

1931    Die erste Verbands-Standarte im ZKRV wurde angeschafft. Mit dieser wurden versch. Korsos und weitere Veranstaltungen besucht.

1932    Anstelle von R.Sutz wurde Jakob Homberger aus Winterthur-Veltheim als neuer Präsident gewählt. Das Vermögen betrug damals Fr. 431.55

1933    Die 1.Tour de Suisse wird ausgetragen, Sieger wurde Max Bulla/AUT. An der Zürcher DV wurde über die SRB DV diskutiert. An dieser fehlte der Zentralpräsident. Ein Delegierter erwähnte, er hätte aber diesen am Vorabend noch um 23.15 Uhr auf der Strasse gesehen !

1934    Der SRB-Zentralpräsident Willy Wichmann demissioniert nach 25 Jahren. Er wird ersetzt durch Ernst Flury aus Solothurn.

1935    Die ZKRV-DV fand in Kollbrunn mit 79 Delegierten statt. Der erste Präsident des ZKRV,  J.Strassburger von AdS Zürich verstarb in diesem Jahr.

1936    97 Delegierte besuchten die DV in Thalwil, an der Jakob Homberger wiedergewählt wurde.

1937    An der DV in Altstetten konnte den 115 Delegierten aus 55 Sektionen und dem 9-er Vorstand ein Vermögen von Fr. 1100.- präsentiert werden. Der Präsident Jakob Homberger musste aus gesundheitlichen Gründen demissionieren und wurde durch Jakob Siegrist ersetzt werden.

1938    „ Unbeschreibliche Verfehlungen „ des SRB Schweiz Generalsekretärs hatten den Rücktritt des ganzen Zentralkomitees zur Folge.

1939    „Infolge plötzlichem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche musste kurzfristig die DV von Wallisellen nach Seebach verlegt werden“. Der Verband besteht jetzt aus 69 Sektionen. Das Arbeitsprogramm umfasste Quer, Fahrwart- und Reigenleiterkurs, Kriterium, Saalsporttag, Mannschaftsfahren, Zuverlässigkeitsfahren, Wanderfahrten, Sprinterrennen usw.

Im Oktober 1939 wurde eine sogenannte „Grenz-Besetzungs-VorstandsSitzung“ durchgeführt. Carl Senn aus Zürich wurde neuer Zentralpräsident des SRB.

1940 In der Kasse des Kantonalverbandes fehlte plötzlich Geld, das abgezweigt wurde. Der SRB gab dem ZKRV ein Dahrlehen von Fr. 2000.- um das Loch von Fr. 3500.- zu stopfen.
77 Delegierte von den total 69 Sektionen waren an der DV.

1941    Einige Veranstaltungen konnten in der letzten Zeit nicht durchgeführt werden. An der DV wurde der Präsident Jakob Siegrist durch Peter Pfister ersetzt. In diesem Jahr wurden in der Schweiz auch Fahrrad- und Autopneus rationiert.

1942    Beinahe alle Veranstaltungen konnten wieder durchgeführt werden. Ferdi Kübler gewinnt seine erste Tour de Suisse.

1943    131 Anwesende waren an dieser DV wo auch Peter Pfister wiedergewählt wurde.

1944    Im Schweizerischen Verband SRB wurde diskutiert, den Beitrag von Fr. 6.- auf Fr. 6.50 zu erhöhen, was auch angenommen wurde.

1945    Endlich gab es auch in unserem Verband wieder einmal ein Vermögenszuwachs von Fr. 350.-

1946    Peter Pfister ist immer noch ZKRV-Präsident und die Kasse verbesserte sich auch wieder etwas.

1947    Carl Senn ist immer noch SRB Zentralpräsident.

1948    Ferdi Kübler und Hugo Koblet dominieren den Radrennsport in der Schweiz. In Zürich-Kloten wird der Flughafen gebaut.

1949    Ein weiterer Schweizer, Gottfried Weilenmann, gewinnt die Tour de Suisse.

1950    Ferdi Kübler und Hugo Koblet gewinnen die TdS, Giro d’Italia und die TdF.

1951    Auch wieder ein Jahr für die beiden K’s, die den Radrennsport dominieren.

1952    Viele weitere Siege im In- und Ausland, insbesondere  von Ferdi Kübler.

1953    Peter Pfister kann an der ZKRV-DV in Niederglatt 142 Personen begrüssen und ihnen ein Vermögen von über Fr. 5000.- präsentieren.

1954    An der DV in Dübendorf nahmen 113 Delegierte aus 45 Sektionen teil, zusammen mit den Gästen waren es 137 Teilnehmer.

1955    An der DV in Pfäffikon mit 116 Teilnehmer demissionierte Peter Pfister als Präsident. Emil Huber wurde neu als Kantonalpräsident gewählt. Als SRBZentralpräsident wurde Ernst Lüthi aus Zürich gewählt.

1956    Emil Huber begrüsst im Albisriederhaus 117 DV-Teilnehmer. Das Vermögen betrug bereits Fr. 6717.90.

1957    An der DV in Winterthur-Töss konnte Arnold Tschopp als Weltmeister im Einer-Kunstradfahren geehrt werden.

1958    Ehrenpräsident Siegrist nahm die Wiederwahl vom Präsidenten Emil Huber vor.

1959    Ein Streit zwischen dem ZKRV und dem RMVZOL konnte beigelegt werden, die beiden Zürcher Verbände arbeiten nun sportlich wieder zusammen.

1960    108 Anwesende waren an der DV in Bassersdorf. Im ZKRV sind jetzt 61 Sektionen mit dabei.

1961    In Schlieren fand die Jubiläums-DV mit 131 Personen statt. Der ZKRV Präsident Emil Huber wurde wiedergewählt.
In Niederglatt fand die 50 Jahr-Feier mit einem würdigen Festakt und in gemütlichem Rahmen statt. Es wurde Rückschau auf die ersten 50 Jahre Radsport im Kanton Zürich gehalten.

1962 Präsident Emil Huber leitete die DV in Hedingen mit 90 Delegierten aus 34 Sektionen.

1963 Heinrich Gut übernahm das Präsidentenamt von Emil Huber. Im ZKRV waren 60 Sektionen mit einem Vermögen von Fr. 4189.55.

1964 84 Delegierte waren an der ZKRV DV in Pfäffikon. Bei einem Autounfall im Zürcher Oberland verunglückte der erfolgreiche Radrennfahrer Hugo Koblet leider tödlich. Im SRB wurde Ernst Lüthi von Alfred Fischer als Zentralpräsident abgelöst.

1965 Heiri Gut konnte 93 Delegierte von 39 Sektionen an der DV begrüssen und ein Vermögen von Fr. 4502.20 präsentieren. Als neuer Saalsportobmann wurde Arthur Kuhn gewählt. Im Schweizerischen Verband SRB waren in diesem Jahr 47‘137 Mitglieder mit dabei

1966 In Pfäffikon fand die DV mit 77 Delegierten aus 31 Sektionen statt.

1967 Im SRB demissionierte das ganze Zentralkommitee und die Zürcher wurden aufgefordert, eine neue Leitung zu organisieren und Kandidaten zu nominieren. Walter Stampfli wurde als neuer Zentralpräsident gewählt. Nur 59 Delegierte aus 27 Sektionen waren an einer ausserordentlichen ZKRV DV in Seebach anwesend.

1969 Nur 24 Delegierte aus 20 Sektionen wurden von Präsident Heiri Gut an der DV begrüsst.

1970 An der DV in Basserdorf waren es dann wieder 88 Teilnehmer.

1971 Ernst Minder wurde als neuer ZKRV Präsident und Arthur Kuhn als Vicepräsident gewählt. Eine Sitzung mit dem SRB und allen Radfahrer Verbänden im Kanton Zürich fand statt.

1972 An der ZKRV DV in Schlieren nahmen wiederum 110 stimmberechtigte Delegierte teil. Im SRB wurde Karl Graf als ZK-Präsident gewählt.

1973 Präsident Ernst Minder konnte an der Präsidentenkonferenz 34 Delegierte sowie den Schweizerischen SRB Präsidenten Karl Graf begrüssen.

1974 Auch in diesem Jahr wurde wiedereinmal über Zusammenarbeit und gar über Fusionen im Kanton Zürich zwischen den Verbänden ZKRV / RMVZOL und der Stadtverbände Zürich und Winterthur gesprochen. Die Zusammenarbeit der Verbände steht aber im Vordergrund.

1975 Als neuer Renn-Obmann wurde im ZKRV Arthur Dahinden vom RRC Amt Affoltern gewählt.

1976 In Embrach fand eine 65 Jahrfeier des ZKRV statt. Neuer Rennobmann im ZKRV wurde Rolf Trionfini,

1977 Präsident Ernst Minder begrüsst 75 Delegierte aus 35 Sektionen sowie den SRB Präsidenten Karl Graf, der sich als „Wanderprediger“ vorstellte.

1978 Im ZKRV wurden die Obmänner Rennsport Josef Herzog, Jugend Werner Gurtner und Saalsport Heinz Schläpfer in den Vorstand gewählt.

1979 An der DV in Urdorf wurde Willi Müller als Rennsportobmann ad interim gewählt. Beim Schweizerischen Verband SRB trat Karl Graf als Präsident des Zentralkomitees zurück.

1980 Bruno Walliser aus Volketswil wird neuer SRB Zentralpräsident. Josef Vögel löste Heiri Hächler als Hallenstadion Direktor ab.

1981 Zwischen den Verbänden ZKRV / RMVZOL / ATB Reg. 3 + 12 wurde für den Saalsport im Kanton Zürich und Umgebung ein Zusammenarbeits Vertrag unterzeichnet.

1982 In der Schweiz wurde im Strassenrennsport die erste Damen Schweizermeisterschaft ausgetragen.

1983 Das Jahr von Urs Freuler, der viele Rennen auf der Bahn und Strasse gewinnen konnte.

1984 Bruno Walliser wurde wieder als Zentralpräsident des SRB gewählt.

1985 In der Schweiz werden neu die Sportarten BMX und Trial lanciert.

1986 Urs Freuler und Albert Zweifel wurden Weltmeister.

1987 Arthur Kuhn vom RMV Pfungen wurde neu als Präsident des ZKRV gewählt.

1989 Toni Rominger, ein neuer Rennsport Star in der Schweiz gewann verschiedene Radrennen im In und Ausland.

1990 Herbert Notter aus Baden AG wurde neuer SRB Zentral präsident und löste Bruno Walliser ab. In der Schweiz wurde die Velo Vignette eingeführt, sie löst die alten Velo Nummern ab.

1991 Im Schweizerischen Radfahrer Bund SRB wurde das Zentralkomitee ersetzt durch den SRB Vorstand. Herbert Notter ist SRB Präsident. Als neue Radsportart wird der MTB
(Mountainbike) eingeführt. Im Radball wird erstmals eine gemeinsame Schweizermeisterschaft mit SRB und ATB Radballteams durchgeführt.

1992 Peter Steiger aus Schlatt wird Steher Weltmeister und die Pfungener Peter Kern/Marcel Bosshart werden Radball Weltmeister.

1993 In der Schweiz möchte der Deutschschweizer Verband SRB und der Westschweizer Verband UCS fusionieren. Gespräche darüber werden geführt.

1994 ZKRV Präsident Arthur Kuhn kann an der DV 45 Delegierte aus 30 Sektionen begrüssen. Tony Rominger wird zum dritten Mal Sportler des Jahres in der Schweiz.

1995 Herbert Notter gibt als SRB Präsident seinen Rücktritt Neuer Präsident wurde Tour de Suisse Chef Hugo Steinegger. Heinz Schläpfer wurde auch wieder in den Vorstand
vom SRB gewählt.

1996 Im ZKRV wurde Arthur Kuhn Präsident, Ueli Pfister Vicepräsident und Heinz Schläpfer Hallenradsport Obmann. Ab 1.Jan.1996 ist offiziell der SRB in der UCI, der Vertrag mit der UCS wurde aufgelöst, es gibt jetzt nur noch einen Verband in der Schweiz. Finanziell steht es schlecht um den SRB Schweiz.

1997 Die grosse Zeit der SRB Volksradtouren war im Gange mit etwa 40‘000 Teilnehmern, die 188 Volksradtouren bestritten. Im SRB Schweiz gab es aber erneut ein grosses Defizit.

1998 IM ZKRV konnte Arthur Kuhn noch etwa 25 Sektionen an der DV begrüssen, das Vermögen war aber erfreulicherweise mit etwa Fr. 60‘000 sehr gut. Der ZKRV änderte seinen Namen auf SRB Zürich.

1999 Trotz vielen Warnungen, auch von diversen Vorstandsmitgliedern, wuchs das Finanzloch im SRB auf etwa 2 Millionen Franken an. Hugo Steinegger demissionierte als SRB Präsident.

2000 Fritz Bösch, ein Unternehmer aus Lyss, wurde neuer SRB Präsident. Der Name wurde von SRB auf Swiss Cycling geändert, die Mitgliederzahl ist aber bereits auf unter 20‘000 gesunken.

2001 Präsident Arthur Kuhn konnte an der DV aus den 49 Sektionen nur 28 Delegierte begrüssen, kann aber auf ein Vermögen von etwa Fr. 58‘000. hinweisen.

2002 An der DV vom 22.März 2002 wurde Heinz Schläpfer als Präsident des SRB Zürich gewählt, Ulrich Pfister als Vice Präsident und Kassier und Bruno Schneiter als Sekretär. Arthur Kuhn wurde für seine grossen Verdienste zum Ehrenpräsident gewählt. An der Swiss Cycling DV demissionierte der Präsident Fritz Bösch, ebenso auch das Vorstandsmitglied Heinz Schläpfer. Der „Radsport“ erscheint, aus finanziellen Gründen definitiv nicht mehr.

2003 Neuer Swiss Cycling Präsident wird Fränk Hofer aus Thun, der viele neue Ideen für den Verband hat.

2004 Swiss Cycling will das Rad neu erfinden, unter anderem soll eine Regionalisierung stattfinden, total neue Strukturen werden diskutiert.

2005 An der Swiss Cycling DV wurden die neuen revolutionären Ideen und Statuten ganz klar abgelehnt. Frank Hofer gab darauf seinen sofortigen Rücktritt als
Verbandspräsident.

2006 Melchior Ehrler wurde als Swiss Cycling Präsident gewählt. Der SRB Zürich beschloss an der DV in Oberglatt den Beitritt in die IBRMV (Internationale Bodensee Rad und Motorfahrer Vereinigung). Das bringt für alle Sportler im grenznahen Raum um den Boden see Erleichterungen und Teilnahmemöglichkeiten.

2007 Die Schweizer Radsportler gewinnen an Welt und Europameisterschaften 30 Medaillen, davon 14 Goldmedaillen. Sportlich feiert Swiss Cycling Erfolge, finanziell besteht immer noch
ein grosses Defizit.

2008 Die Mitgliederzahl bei Swiss Cycling ging weiter bis auf unter 17‘000 zurück. Auch im SRB Zürich hat es einige Sektionen, die Mitglieder- oder Vorstands probleme haben.

2009 Das Swiss Cycling Defizit beträgt immer noch über 1,2 Millionen. An der DV vom SRB Zürich nahmen leider nur etwa 20 Stimmberechtigte teil. Das Interesse für Veranstaltungen fehlt in vielen Sektionen, auch die aktiven Mitglieder gehen stetig zurück.

2010 Am 24. Januar 2010 verstarb in Pfungen leider unser Ehrenpräsident Arthur Kuhn, der viele Jahre für unseren Verband und den Radsport gelebt hatte. Der Vorstand besteht nur noch aus drei Mitgliedern, das Vermögen liegt bei etwa Fr. 50‘000. Leider gibt es aber in den Sektionen in der letzten Zeit mehr Austritte wie Eintritte, einige Sektionen haben dadurch Probleme.

2011 Melchior Ehrler ist immer noch Swiss Cycling Präsident, tritt aber im 2012 zurück. Im September 2011 feierte der SRB Zürich auf und am Greifensee mit etwa 80 Gästen aus Verbände und Sektionen sein „100 Jahre Jubiläum„ Es war ein gelungener Anlass, der hoffentlich in guter Erinnerung bleibt. Im SRB Zürich ist immer noch der Vorstand mit Heinz Schläpfer, Ueli Pfister und Bruno Schneiter im Amt. Die Sportlichen Aktivitäten sind gering, unsere Hauptaufgabe beschränkt sich beinahe nur noch auf die ZKS Subventionen für Sportgeräte und Kurse/Trainingslager sowie auf die Kegelmeisterschaft. Die Anzahl der Sektionen geht auch stetig zurück und liegt im Moment bei etwa vierzig Sektionen.
Dringend nötig wären wieder mehr Aktivitäten in den
Sektionen und auch im SRB Zürich.

Verfasser:    Heinz Schläpfer